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Gemeinsame Abfahrt zur Meierei-/Antifa-Demo am 13.3.

Wie Ihr wahrscheinlich schon wißt, gibt es am 13.3. in Kiel aus Anlaß von Schüssen auf die alte Meierei eine Demo gegen Nazis und für die alte Meierei und andere linke Strukturen in Kiel (z.B. wurden gerade auch beim Buchladen Zapata die Scheiben eingeworfen…)

Dazu gibt jetzt einen gemeinsamen Abfahrts-Termin aus Flensburg:

12:45 Uhr am Bahnhof.

(Der Zug ist übrigens 13:43 Uhr in Eckernförde…)

Bis dann…

Den Aufruf findet Ihr z.B. hier:

http://www.altemeierei.de/tiki-read_article.php?articleId=1410

Die Bahn- spitzelnder Dienstleister für Atommafia, Militär und Reiche?

Mobilität ist viel wert, gerade in einer so
vernetzten Gesellschaft wie wir sie heute
haben. Zugriff auf Mobilität ist eine Ressource
von besonderer Bedeutung. Ein
funktionierendes, ausgebautes Schienennetz,
für alle Menschen verfügbar- das wollen wir.
Doch die Realität sieht anders aus- deswegen
rufen wir auf zum

Bahnhofsaktionstag
am 11.3.2010

Ob mit Flugblättern, Transparenten, Theater, Blockaden, Kletteraktionen oder auch ganz anders-
beteiligt euch an eurem regionalen Bahnhof mit einer eigenen Aktion!

Atomtransporte

Atomkraftwerke produzieren Atommüll, der eine Million Jahre lang sicher lagern muss. Weltweit gibt es kein Endlager für
den tödlichen Abfall. Um das zu vertuschen wird der Müll immer wieder von einem Ort zum nächsten verschoben- gegen
den Widerstand vieler engagierter Menschen durchgesetzt von Bahn und Polizei. Die Bahn ist sogar selbst Miteigentümer
eines Atomkraftwerkes. Atomausstieg sofort! (www.contratom.de).

Militärtransporte
Die Bahn fungiert als Dienstleister für die Bundeswehr und transportiert Kriegsgerät. Sie ist damit mitverantwortlich für die
Kriege des deutschen Militärs. Gegen antimilitaristische Aktivist_innen geht die Bahn mit Klagen vor.
Kriege verhindern, Bundeswehr abschaffen! (www.militarismus-jetzt-stoppen.de.vu).

Bespitzelung und Mobbing, Lohndumping
Mitarbeiter_innen der Bahn berichten immer wieder über politisch motivierte Entlassungen und Mobbing bei der Bahn. Wer
politisch nicht die Linie der Bahn vertritt, oder als Bauernopfer in die Konzernpolitik passt, wird entsorgt. Alle Arbeiten, die
outgesourct werden können, werden an Subunternehmen vergeben, die möglichst billig arbeiten. Arbeitnehmer_innenrechte
verteidigen, Organisierung stärken- Mobbing entgegentreten! (Buchempfehlung: Günter Wallraff „Aus der schönen neuen
Welt“)

Privatisierungspläne
Dank der Finanzkrise ist die Privatisierung der Bahn vorerst vom Tisch- die Pläne liegen jedoch noch immer in der
Schublade und zeigen worum es der Bahnspitze geht: Gewinnmaximierung statt Bahn für alle. Die Folgen einer
Privatisierung zeigen sich in anderen Ländern: Das Schienennetz verschwindet aus der Fläche, Orte werden abgeschnitten
und die Zahl der Unfälle steigt (www.bahn-fuer-alle.de).

Einsparungen auf Kosten der Sicherheit
Nicht erst seit dem Berliner S-Bahn-Skandal ist klar: Solange es keinen öffentlichen Druck gibt, wird die Bahn weiterhin an
der Sicherheit sparen. Devise ist: Was noch fährt, bringt Kohle.

Mobilität für Reiche
Die Schnellstrecken werden weiter ausgebaut und kleine Bahnhöfe geschlossen. Es entstehen Wartebereiche für
Privilegierte, während normale Reisende frieren müssen. Fahrkarten sind unbezahlbar und Mobilität wird zum Luxus. Wir
fordern: Öffentlicher Nah- und Fernverkehr- kostenlos für alle!

Vergangenheitsbewältigung
Die unrühmlichen Kapitel der Konzernvergangenheit werden nicht
behandelt, sondern totgeschwiegen und blockiert. So hatte beispiels-
weise der an die Deportationen von Kindern im dritten Reich mahnende
„Zug der Erinnerung“ immer wieder Probleme, überhaupt die Schienen
nutzen zu dürfen und an Bahnhöfen halten zu dürfen (www.zug-der-
erinnerung.eu ).

Zeigen wir der Bahn, was wir von solch einer Politik halten!

ViSdP: R.Wiencke, Bahn-Weg 11, Hausen

Prozess gegen Antimilitaristin in FL

Zivilprozess gegen Antimilitaristin am Landgericht Flensburg am 17.2. um 14:00 Uhr

Nachdem im Dezember 2009 der Versuch, die Aktivistin Hanna Poddig wegen ihres Widerstandes gegen die Auslandseinsätze der Bundeswehr strafrechtlich zu belangen, vorerst scheiterte( zum Prozessbericht vom 1.12.09 in Husum ), steht nun der nächste Vergeltungsversuch vor dem Landgericht Flensburg am 17.2.2010 um 14:00 Uhr bevor. Hanna hatte sich im Februar 2008 an die Bahngleise in der Nähe eines Militärdepots in Nordfriesland gekettet , um ihrem Protest gegen die Auslandseinsätze der Bundeswehr Nachdruck zu verleihen. Wegen des anschließenden Polizeieinsatzes konnte ein Materialtransport der Bundeswehr für ein Manöver der Nato-Response-Force für mehrere Stunden seine Fahrt nicht fortsetzen.

Nun behauptet die Bahn, die wirtschaftlich von der Kriegslogsitik profitiert und immer noch zu 100% dem kriegführenden deutschem Staat gehört, aufgrund der Aktion im Februar habe im Sommer eine Reparatur für 14.000 Euro in Ohrstedt durchgeführt werden müssen, und Hanna müsse für den Schaden aufkommen. „Nachdem sie strafrechtlich nicht weiterkommen, versuchen die Behörden nun eben so, potientielle NachahmerInnen abzuschrecken“, sagt Hanna Poddig.

Mehr Infos, Bilder und ein Film von der Aktion:

http://husuma.zwielicht-husum.de/index.php?aktion=thema_anzeigen&menue_id=163&eintrag_id=&thema_id=&faq_id=

Vor dem Prozess finden folgende Mobilisierungsveranstaltungen in Flensburg statt:

Sonntag, 14.2. Vernetzungstreffen für ProzessunterstüterInnen und alle, die es werden wollen, um 17:00 Uhr im Infoladen Subtilus in der Norderstraße.

Montag, 15.2. Die angeklagte Antimilitaristin Hanna Poddig ließt aus ihrem Buch „Radikal Mutig“ um 20:00 Uhr im Infoladen Subtilus in der Norderstraße.

Kontakt: Hanna Poddig, 0175 976 70 27

NEU: Vokü deluxe!

Vokü deluxe, die
(Herkunft: Hausbesetzungsszene)

außergewöhnlich deluxe Ausführung der Volxküche* in Flensburg. Es handelt sich hierbei um ein offenes Zusammenkommen der besonderen Art: neben einem umfang-reichen Menü gibt es erlesene Getränke und staubige Sofas. Außerdem wird aktuelles und veraltetes Infomaterial in gemütlicher Infoladenatmosphäre geboten. Die Unkosten werden durch ein Obolus eigener Wahl abgedeckt.

* mit x, da der Volksbegriff abgelehnt wird

Nächste Termine 04.02 // 04.03 // 01.04 // 06.05 // 03.06 // 01.07

vokü-flyer

Kundgebung gegen die Kriminalisierung der Klimaproteste

SOLIDARITÄT MIT DEM WIDERSTAND GEGEN DEN KLIMAGIPFEL IN KOPENHAGEN!
FREIHEIT FÜR CHRISTIAN UND ALLE ANDEREN GEFANGENEN!

In den vergangenen zwei Wochen tagte in Kopenhagen die UN-Klimakonferenz
COP15, auf der Eliten, Wirtschaftslobbyisten, NGOs und Staatsoberhäupter
aus aller Welt zusammen gekommen sind und sich auf die Fahnen geschrieben
haben, den sich seit Jahrzehnten ankündigenden und ebenso lange
missachteten Klimakollaps in letzter Minute abzuwehren. Aus diesem Grunde
waren ebenfalls zahlreiche politische AktivistInnen verschiedenster
Hintergründe auch nach Kopenhagen gereist. Sie hatten teils Zweifel an der
Ernsthaftigkeit des vorgeblichen Anliegens des Klimagipfels, teils aber
auch an der Möglichkeit einer gerechten und nachhaltigen Klimapolitik
innerhalb der bestehenden Weltordnung und der ihr zugrunde liegenden
kapitalistischen Produktions-weise. An der zentralen Großdemonstration
dieser Protestbewegung in Kopenhagen am Samstag, den 12.12. nahmen bis zu
100 000 Menschen teil.

Überschattet wurde dieser Mobilisierungserfolg von heftigen
Repressionsschlägen gegen DemonstrantInnen durch die dänische Polizei.
Diese wurden schon im Vorfeld durch ein massiv verschärftes
Versammlungsgesetz rechtlich abgesichert. Auf besagter Großdemonstration
wurden knapp 1000 Menschen „präventiv“ festgenommen, also ohne, dass ihnen
überhaupt konkret etwas vorgeworfen wurde. Dabei mussten sie bei niedrigen
Temperaturen teilweise bis zu vier Stunden gefesselt auf dem Boden sitzen,
bevor sie in provisorische Gefangenenkäfige gebracht wurden. Ähnliches
wiederholte sich am Son-ntag, als fast die Hälfte der „Hit The
Production“-Aktion, die den Zusammenhang zwischen kapitalistischer
Pro-duktionsweise und Klimakatastrophe offen angreifen wollte, von
PolizistInnen eingekesselt wurde. Anschließend wurden abermals über 200
Menschen „präventiv“ festgenommen. Auch an den darauf folgenden Tagen
wurden weitere, hunderte AktivistInnen eingesperrt.

Einige der insgesamt über 1800 AktivistInnen, die in der letzten Woche in
Kopenhagen eingeknastet worden sind, sitzen nach wie vor im Gefängnis.
Unter ihnen befindet sich auch unser Genosse Christian aus Hamburg, der
bereits zu drei Wochen Untersuchungshaft verurteilt wurde. Diese kann
darüber hinaus noch verlängert werden. Auch Tadzio Müller von der
Initiative „Climate Justice Action“ ist mittlerweile „bis auf weiteres“ in
Kopenhagen inhaftiert worden.

Auffällig ist, dass sich die Massenfestnahmen in Kopenhagen vor allem
gegen DemonstrantInnen gerichtet haben, die innerhalb der Klimabewegung
offen antikapitalistische Positionen vertreten. Es scheint verordnete
Strategie der staatlichen Behörden zu sein, um jeden Preis zu verhindern,
dass sich in Zeiten der vielfältigen ökologischen, ökonomischen und
sozialen Krisen, unterschiedliche Bewegungen unter einer
antikapitalistischen Stoßrichtung vereinen. Die Angst vor schlagfertigen
systemkritischen Bewegungen scheint in Krisenzeiten so groß zu sein, dass
sogar lange Zeit als „liberal“ verschriene Staaten wie Dänemark
mittlerweile zu deutlich polizeistaatlichen Methoden greifen und nicht
einmal mehr auch nur den Schein von Versammlungsfreiheit zu wahren
versuchen.

Wir fühlen uns nicht nur deshalb mit den gefangenen AktivistInnen in
Kopenhagen verbunden, weil sich unter ihnen auch einige unserer näheren
GenossInnen befinden und weil wir uns grundsätzlich positiv auf alle
emanzipatorischen Kämpfe weltweit beziehen, sondern weil die
Aussichtslosigkeit, politisch auf die Straße gehen zu können, ohne
staatlichen Repressalien ausgesetzt zu sein, auch in Deutschland längst
vielerorts Realität ist. So ist es z.B. in Berlin, Hamburg oder Bayern
mittlerweile so gut wie nicht mehr möglich, an einer linken Demonstration
teilzunehmen, ohne einem Großaufgebot von PolizistInnen in Kampfmontur
ausgesetzt zu sein, denen von Amtswegen jede brutale Handlung bis hin zum
Ziehen von scharfen Pistolen gestattet ist.*

Ein Grund für diese sich seit einiger Zeit vollziehenden repressiven
Entwicklungen in vielen bürgerlichen Staaten weltweit ist, neben der Angst
der Staatsgewalten vor sich verschärfenden sozialen Kämpfen als Konsequenz
der zwangsläufigen Krisen kapitalistischer Gesellschaften, vor allem auch
das Schweigen weiter Teile der Öffentlichkeit. Wir wollen dieses Schweigen
über die Zuspitzung den autoritären und repressiven Normalzustand in
Dänemark, in Deutschland und in allen anderen betroffenen Ländern
brechen!

(* So geschehen z.B. am Rande der Aktion „Squat Tempelhof“ am 20.6. in
Berlin.)

INTERNATIONALE SOLIDARITÄT GEGEN DIE REPRESSIVE KRISENVERWALTUNG DES
KAPITALISMUS!
FÜR DIE SOFORTIGE FREILASSUNG VON CHRISTIAN, TADZIO UND ALLEN ANDEREN
POLITISCHEN GEFANGENEN WELTWEIT!

Gegen die Kriminalisierung der antikapitalistischen Klimaproteste in
Kopenhagen und staatliche Repression überall:

MO., 21.12.09: KUNDGEBUNG
11.00 UHR
DÄNISCHES KONSULAT (Lorentzendamm 28/30)
KIEL

Treffpunkt in Flensburg – 9:00 am Bahnhof

Aktuelle Infos zur Grenz-Situation

Aktuelle Infos zur Situation an der Grenze findet ihr auf dem Grenz-Soli Blog

News from the border situation can be found on borderwatch blog

Grenz-Überwindungs-Punkt zum COP15 in Flensburg

Grenz-Überwindungspunkt

Infos hier

Infoveranstaltung zum COP Kopenhagen

copinfo

Am Freitag den 13.11. um 19:00 im Infoladen Subtilus

Die angedachten Themen sind im groben:

1.) Mobilisierung/Info
2.) Rechtsgeschichten

Im ersten Teil wird es einen groben Überblick über den Gipfel und die verschiedenen Gegenaktivitäten geben.
Ausserdem Grundinfos über die örtliche Infrastruktur (Pennplätze, Vokü, Rechtshilfe, …)

Im zweiten Teil geht es um das Dänische Rechtssystem. Hier wird zusammen mit dem ABC [anarchist black cross] die rechtliche Situation für Aktivist_innen in Dänemark erläutert. Da sich diese in letzter Zeit verschlechtert hat, wird der Teil sehr wichtig sein.


Mehr Infos: www.nevertrustacop.org

Im Anschluss gibt’s die Möglichkeit sich über mögliche lokale Strukturen (als Grenz-Überwindungs-Punkt) zu informieren und evtl. gleich mitzumachen.

Am 19.11. findet die Veranstaltung auch im LiLa (Iltisstr. 34, Kiel) statt.

Kleiner Plausch zum Autonom-Kongreß

Vom 9. bis 11. Oktober diesen Jahres soll in Hamburg ein Kongreß zum Thema ”Autonomie” stattfinden. Es wird unter anderem darum gehen, was ”autonome” oder ”linksradikale” Politik eigentlich ausmacht, wie sie sich von anderen Politikansätzen unterscheidet und wo das alles hinführen soll. Jenseits vom politischen ”Alltag”, sei es nun in der Antifa, im Kampf für selbstbestimmte (Wohn-)Projekte, in der Auseinandersetzung mit den ganzen ”-ismen” oder wo auch immer soll also Platz sein für die Frage nach dem woher und wohin linksradikaler Ansätze.

Vielleicht hat Euch in den letzten Monaten auch schon die ein oder andere Einladung zum Kongreß errreicht. Sonst könnt Ihr hier nochmal alles nachlesen:

Autonomer Kongress

Am Samstag kann die Gelegenheit Herbstfest in der Senffabrik genutzt werden, sich schon mal im kleinen Kreis über die Fragen auszutauschen, die beim Kongreß Thema sein sollen.

Die Organisation ist klassisch autonom … also nicht perfekt vorbereitet. Es gibt auf jeden Fall ein paar Infos zur Idee des Kongresses und den aktuellen Stand der Vorbereitung. Auf Wunsch auch noch ein paar vorstrukturierte Worte zu Geschichte und Selbstverständnis der Autonomen. Der Rest bleibt Euch überlassen….

Am Samstag, 19.9.2009 um 19:00 Uhr im Infoladen Subtilus, Norderstr. 41, Flensburg

Nachtrag: Eine Woche Norderpark

[FL] Eine Woche Norderpark
baulücken zu parks, wagenburgen und wäldern! 12.07.2009 18:10

- Norderpark in Flensburg eröffnet

- Brach-liegendes Gelände seit einer Woche angeignet
Am Sonntag, den 5.7. wurde in Flensburg erfolgreich der Norderpark (Norderstr.45)
eröffnet. Beim jetzigen Norderpark handelte es sich um eine brach-liegende Fläche im
Eigentum der Sparkasse.

Unbekannte hatten eine Woche vorher Flyer in Umlauf gebracht in welchen zu einem Fest im
neu-eröffneten Norderpark aufgerufen wurde. Es sollte Frühstück, Kinder-Spiele,
Wasserrutsche, eine große Free-Box, Büchertische und abends Kino und Vokü geben.
Bei Sonnenschein und bestem Wetter sammelten sich dann ab 12:00 viele
unterschiedliche Menschen im Park. Der mit einem Holzzaun verrammelte Zugang hatte
sich spontan in ein einladendes Tor verwandelt.
Zum Glück hatten fast alle das Prinzip des selbstverwalteten Festes verstanden und
so beteiligten sich Anwohner_innen, Besucher_innen, anliegende Geschäften und Kulturschaffende
spontan mit allerlei Mitmach-Aktionen, an der Free-Box oder an dem Frühstück mit
Kaffe, Kuchen, Obst und Brötchen.
Den gesamten Tag über blieb das Fest von den dunkelblauen Spaßbremsen verschont und
konnte ungestört stattfinden. Über den Tag verteilt haben sich zwischen 100 und 150
Menschen an dem Fest beteiligt… am Abend saßen noch knapp 40 Leute bei leckerer
Vokü und dem Film Persepolis im Park.

Insgesamt ein sehr gelungenes und spannendes Fest. Der Norderpark ist nun eröffnet
und die Anwohner_innen haben eindrucksvoll gezeigt, dass Kultur und eine lebendige
Stadt sich selbst-verwaltet entwickeln und hervorragend ohne Bevormundung durch
irgendwelche Ämter oder andere Bürokraten auskommen.
Bislang hat sich die Autorität zurückgehalten und das Treiben gekonnt ignoriert. Wir hoffen,
das bleibt so.
Allerdings ist es wohl eine Frage der Zeit, bis sie sich zum Handlanger des Kapitals
machen lassen und dabei die Bedürfnisse der Menschen überspringen – der Park als angeeignete Fläche
steht im Widerspruch zur kapitalistischen Verwertungslogik. Und gerade deshalb muss er erhalten bleiben….

Heute, am 12.7. ist der Park immer noch geöffnet und wird weiterhin genutzt. Demnächst soll es
auch wieder ein Kino geben.